Was der Rechner liefert
Er schätzt HFmax und Herzfrequenzreserve und leitet daraus BPM-Bereiche für verschiedene Intensitäten ab.
Die Ausgabe ist ein Trainingsleitfaden und ersetzt keine individuelle medizinische Diagnostik.
Zonen richtig einordnen
- 50-60 %: Aufwärmen und aktive Erholung.
- 60-70 %: moderat und nachhaltig.
- 70-80 %: klassischer aerober Entwicklungsbereich.
- 80-90 %: hohe Intensität mit stärkerem Erholungsbedarf.
Methoden im Vergleich
Karvonen berücksichtigt den Ruhepuls und passt die Bereiche oft besser an die individuelle Ausgangslage an.
Maximalfrequenz-Formel und Zoladz sind nützlich, wenn eine schnelle, einfache Orientierung gefragt ist.
Praxisempfehlungen
- Ruhepuls regelmäßig neu messen und Zonen aktualisieren.
- Nicht jede Einheit in sehr hohen Bereichen absolvieren.
- Herzfrequenz immer zusammen mit Belastungsempfinden und Erholung bewerten.
- Bei kardialen Vorerkrankungen Ziele medizinisch abklären lassen.
FAQ
Welche Methode ist sinnvoll?
Für viele Anwender ist Karvonen ein guter Standard, weil der Ruhepuls mit einbezogen wird.
Ist HFmax exakt?
Nein, es bleibt eine Schätzung. Nutzen Sie sie als Orientierung und gleichen Sie mit realer Trainingsreaktion ab.
Sollte man oft in der Maximalzone trainieren?
Meist nicht. Sehr hohe Intensitäten sollten gezielt und dosiert in einen Plan eingebaut werden.