Was diese Seite wirklich misst
Entscheidend ist nicht nur, wie viel Vermögen heute vorhanden ist, sondern wie groß der Abstand zwischen gewünschtem Lebensstandard im Ruhestand und der tatsächlichen Finanzierungsfähigkeit ist.
Diese Seite beantwortet genau das in vier Schritten: Zielvermögen, prognostiziertes Endvermögen, verbleibende Lücke und monatlicher Nachholbedarf.
So interpretieren Sie die Rentenlücke
- Ist die Lücke null oder klein, ist die aktuelle Strategie grundsätzlich tragfähig.
- Ist eine Lücke vorhanden, aber der zusätzliche Monatsbetrag noch gut leistbar, kann rechtzeitig korrigiert werden.
- Ist die Lücke groß, führt die Lösung meist über eine Kombination aus mehr Sparen, späterem Rentenbeginn und niedrigeren Zielausgaben.
- Die sichere Entnahmerate beeinflusst das Zielvermögen stark und sollte vorsichtig gewählt werden.
Praxisbeispiel
Bei 38 Jahren, geplantem Ruhestand mit 65, 84000 EUR jährlichem Ausgabenbedarf und 32000 EUR sicheren Einkommen muss das Portfolio den Rest tragen. Von dort aus lässt sich prüfen, ob heutige Rücklagen und künftige Beiträge genügen.
Das ist deutlich hilfreicher als ein pauschales Vermögensziel ohne Bezug zu den späteren Ausgaben.
Gute Anwendungspraxis
- Arbeiten Sie mit vorsichtigen Renditeannahmen, nicht mit Best-Case-Szenarien.
- Prüfen Sie den geplanten Ausgabenbedarf ehrlich, bevor Sie die Entnahmerate anheben.
- Vergleichen Sie verschiedene Rentenalter, um den Zeithebel sichtbar zu machen.
- Nutzen Sie den zusätzlichen Monatsbeitrag als konkrete Entscheidungsgröße, nicht nur die Gesamtlücke.
FAQ
Warum werden garantierte Einkommen vom Bedarf abgezogen?
Weil das Anlagevermögen nur den Teil finanzieren muss, der nicht bereits durch Renten oder andere sichere Einkünfte gedeckt ist.
Was bedeutet der zusätzliche Monatsbeitrag?
Das ist der Betrag, den Sie zusätzlich zum aktuellen Sparplan jeden Monat zurücklegen müssten, um die Lücke rechtzeitig zu schließen.
Hilft diese Seite bei der Entscheidung zwischen mehr Sparen und späterer Rente?
Ja. Genau dafür ist sie gedacht: Sie zeigt, wie stark jeder Hebel die verbleibende Lücke verändert.